AFRICA IN BASEL - AN URBAN SAFARI
 


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Partner:

Verein Frauenstadtrundgang Basel

Geschichte Afrikas am Historischen Seminar der Universität Basel

Basler Afrika Bibliographien

Archiv von Mission 21 (ehem. Basler Mission)

Zentrum für Afrikastudien Basel

Bisherige Projekte:

Plakate im Kampf, 31.05.-09.07.2006

Great Books on Africa,
27.03.-26.06.2007


Die Führung kann jederzeit privat gebucht werden.

-> Buchungen

Pressedownloads
-> Stationenbilder (6.4 MB)
-> Pressemappe
(Adobe PDF, 27.6 MB)

Medienecho
-> DRS2 Aktuell 23.05.2008 (mp3)
-> WOZ Die Wochenzeitung 22.05.2008 (pdf)
-> Basler Zeitung 22.05.2008 (pdf)
-> Basellandschaftliche Zeitung 17.05.2008 (jpg)
-> Basellandschaftliche Zeitung 15.04.2008 (jpg)
-> ProgrammZeitung Mai 2008 (pdf)
-> ProgrammZeitung
März 2008 (pdf)
-> Basler Zeitung 15.04.2008 (jpg)

 

Stadtsafari - Afrika in Basel

Dieser Stadtrundgang wurde 2008 vom  Zentrum für Afrikastudien Basel (ZASB) in Zusammenarbeit mit dem Verein Frauenstadtrundgang Basel  in einer zweisemestrigen Lehrveranstaltung ausgearbeiteit und ist seither mehrfach überarbeitet worden.

Ob Völkerschauen, Jazz oder Afroshops: Die Stadt Basel besitzt eine lange Tradition von vielfältigen und spannenden Beziehungen mit dem afrikanischen Kontinent. Diese jahrhundertealten Verflechtungen wirtschaftlicher, politischer, kultureller und wissenschaftlicher Art haben die Entwicklung Basels beeinflusst und Spuren hinterlassen, denen wir auf dem Rundgang folgen werden. Zeitgenössische Briefe, Fotografien oder Plakate illustrieren dabei vielfältige Aspekte eines "afrikanischen" Basels.

Die Stadtsafari wird von Studentinnen und Studenten der Universität Basel geführt und kann auf Wunsch in englischer Sprache gebucht werden.

Kontakt:

Zentrum für Afrikastudien Basel
Petersgraben 11
4051 Basel
Tel. 061 267 34 82
zasb(ät)unibas.ch

Aktuell:

Ergänzend zum Rundgang haben die Studierenden eine attraktive zweisprachige Broschüre (32 Seiten) verfasst. Die Publikation beleuchtet weitere Facetten der im Rundgang dargestellten Themen, respektive nimmt zusätzliche wie den Sklavenhandel, Alterität oder Kartografie auf. Zu jedem Thema werden Lektürehinweise gegeben.

Die Broschüre wird im Rahmen der Führung zum Preis von CHF 5.- angeboten. Bestellungen richten Sie bitte an das Zentrum für Afrikastudien Basel (zasb[at]unibas.ch). Das erste Exemplar kostet CHF 10.- inkl. Versandkosten, jedes weitere CHF 5.-.

 
     
Afrikanische Kunst
Afrikanische Kunst begegnet uns im öffentlichen Raum sehr oft vor allem in der Form der sogenannten "Stammeskunst". Doch wie nehmen wir sie wahr?
Machen wir einen Unterschied zwischen afrikanischer tribaler Kunst und afrikanischer Kunst? Achten wir darauf, wie diese Kunstwerke ausgestellt oder wie sie beschriftet sind? Und schliesslich, was bedeutet uns afrikanische Kunst?
Die Elefanten-Skulpturen an der Apside des Basler Münsters regen uns zu einer Diskussion über Exotismus an. Dieser Exotismus ist ein wichtiges Faktor in der Wahrnehmung afrikanischer Kunst. Wir diskutieren Beispiele traditioneller und zeitgenössisch afrikanischer Kunst in Basel. Unser Rundgang beleuchtet, wie die Kunstobjekte aus Afrika früher und heute ihren Weg nach Basel gefunden haben. Ausserdem fragen wir danach, was wir unter afrikanischer Kunst verstehen und was sie uns bedeutet. Mit den gezeigten Beispielen regen wir an, unsere eigenen Vorstellungen des Exotischen, von afrikanischer Kunst zu hinterfragen und reflektieren.
 
     
Atlantis / Jazz
Schon viele Leute besuchten die Bar/ den Club Atlantis in der Klosterbergstrasse 23, aber nur wenige kennen seine aufregende Geschichte. Der Club wurde 1947 von den zwei Brüdern Paul und Kurt Seiler gegründet. Die Brüder waren bereits berühmt in Basel, da man von ihren zahlreichen Reisen nach Afrika wusste. In den 1940er Jahren eröffneten sie ihr erstes Geschäft, das ,,Café Tropic", in dem sie ihre Souvenirs aus Afrika ausstellten. Dieses neue Konzept von Café war äusserst erfolgreich, da die Gäste das exotische Flair sowie die Kombination aus Café und Museum liebten. Von ihrem Erfolg angespornt, entschieden sich Paul und Kurt Seiler, ein weiteres Café mit afrikanischem Einfluss zu eröffnen - und so war das Atlantis geboren! Wenn man ins Atlantis ging, sah man Schlangen, Affen und natürlich das berühmte Krokodil. Während der späten 50er Jahre wurde es zu einem Jazz Club umgebaut und heute, 60 Jahre später, ist es noch immer ein beliebtes Lokal in Basel.
 
     
Frühe Besucher
Anhand von Originalbriefen des 19.Jahrhunderts wird aufgezeigt, dass das Haus von C.F. Spittler am Stapfelberg 4 als Zentrum für die afrikanische Diaspora galt. Die Perspektive liegt hierbei auf der Erfahrung der afrikanischen Besucher in Basel im 19. Jahrhundert. Diese Station konzentriert sich vor allem auf Susanna Luise Anjama Spittler (1846-1882), die 1858 nach Basel kam und sowohl auf das Dorf Riehen als auch auf die Stadtgeschichte Basels mit ihrem Leben einwirkte.
 
     
Völkerschauen
Zwischen 1879 und 1935 stellte der Zoologische Garten Basel nebst exotischen Tieren auch ,,exotische" Menschen zur Schau. Ein Grossteil der angeheuerten Truppen stammte aus Afrika, wie zum Beispiel die ,,Somali-Karawane" des Hamburger Tierhändlers John Hagenbeck (Bild). Dies macht die ,,Völkerschauen" zu einem zentralen Thema unserer Stadtsafari. Wir nähern uns einer aussergewöhnlichen Form der Unterhaltung durch Fragen nach ihrer Entstehung, ihrer Organisation, dem Anklang, den sie bei der Basler Bevölkerung erfuhr und den Gründen für ihr plötzliches Verschwinden. Lassen Sie sich in die Zeit um die Jahrhundertwende zurückversetzen und erleben Sie die damals herrschende Faszination für das ,,Fremde und Wilde" hautnah.
 
     
Apartheid
Das Apartheid Regime in Südafrika löste während seines ganzen Bestehens eine Fülle verschiedener Reaktionen aus. Auch die Menschen in Basel, die hiesige Regierung und offiziellen Institutionen reagierten auf verschiedene Art und Weise auf Apartheid. Im Stadtrundgang Afrika wollen wir die Zuhörer auf die Beziehungen zwischen Basel und Apartheid sensibilisieren. Wir untersuchen die Rolle, welche die Stadt und ihre Institutionen im Kampf für, oder gegen die Apartheid spielten. Welche Position nahm zum Beispiel das offizielle Basel bezüglich der Apartheid-Regierung in Südafrika ein, und wie reagierten die Einwohner Basels darauf?
 
     
African Shops
Um in Basel nach Afrika zu gelangen, geht man am einfachsten in einen AfroShop. Diese sind eine direkte Verbindung zum Schwarzen Kontinent und es gibt sie in der ganzen Stadt. AfroShops haben verschiedene Gewürze, Gemüse, Fleisch, Fisch und andere Spezialitäten im Angebot. Sie sind besonders bei Afrikanern, die auf ihre traditionelle Küche nicht verzichten wollen, und natürlich bei allen anderen, die etwas Neues entdecken wollen, beliebt.
Internet- und Telefon-Verbindungen, Haarpflegeprodukte sowie Kosmetika gehören ebenfalls zum breiten Angebot eines AfroShops. Für in Basel lebende Afrikaner sind diese Geschäfte ein gesellschaftlicher Treffpunkt, wo man ungezwungen miteinander plaudern kann, Neuigkeiten aus der Heimat austauschen und die Besonderheiten der Schweiz besprechen kann ...
-> Karte AfroShops in Basel (02.05.2008)
 
     
Mission
Die 1815 gegründete Basler Mission wurde bald zu einer zentralen Verbindung zwischen Europa und Afrika im 19. Jahrhundert. Hunderte von Missionaren aus ganz Europa wurden in Basel ausgebildet und als Missionare bevollmächtigt. Wegen dieser Verbindung der Mission mit ihrem Kontinent, kamen auch viele afrikanische Besucher nach Basel. Aber welche Prinzipien und Ziele hatte die Mission? Inwiefern beeinflussten die historischen Strömungen der Abschaffung der Sklaverei, des Kolonialismus und Pietismus die Geschichte der Basler Mission? In diesem Stadtrundgang wollen wir Antworten auf diese Fragen finden.
In den vergangenen Jahren verband sich die Basler Mission mit anderen Organisationen und daraus entstand die Evangelische Missionspartnerschaft Mission 21. Diese Partnerschaft arbeitet noch stets mit afrikanischen Kirchen, sowie Kirchen überall in der Welt, zusammen. Ihr Ziel ist es, für Frieden, Gleichheit und Gerechtigkeit im Geiste der Bibel zu arbeiten.